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Obstblütenzauber im Alten Land

Landschaften mit blühenden Obstplantagen, die in der schönsten Frühlingssonne hell erstrahlen; so möchten wir Radler das Alte Land während unserer Frühlingstour erleben. Ein Wunsch, der durchaus in Erfüllung gehen kann, denn es ist die Zeit der Apfelbaumblüte und die Sonne meint es doch bestimmt gut mit uns Radlern. Wir radeln im fruchtbaren Marschenland zwischen Buxtehude und Stade mit Anlehnung an das westliche Elbufer. Es ist das Alte Land mit dem größten geschlossenen Obstanbaugebiet Deutschlands. Mit den Obstdörfern York, Twielenfleth und anderen mehr. Drei Flüsse, alle zur Elbe fließend,  durchziehen das Alte Land und teilen es in sogenannte Zonen. Es handelt sich um die Schwinge, um die Lühe und um die Este.

Wie wir sehen werden, lässt es sich auf deren Deichen wunderbar radeln. Das Alte Land wird nach Westen hin durch einen waldreichen Geestrücken begrenzt. Die Städte Stade und Buxtehude liegen am Rande des Alten Landes und es fällt nicht schwer, sie als Juwele des Mittelalters zu bezeichnen: Beide sind über 1000-jährige Hansestädte. Wie auch Buxtehude besitzt Stade einen alten Hafen. Die Schiffe, die damals aus aller Welt kamen, fanden über die Elbe und die Schwinge den Weg nach Stade. Das gesamte Hafenensemble wie auch die Gebäude der Altstadt sind in den 70-iger Jahren renoviert worden und als Ergebnis ist eines der schönsten mittelalterlichen Städte Norddeutschlands herausgekommen. Nach dem 30-jährigen Krieg wurde Stade für über 70 Jahre zur schwedischen Festung. Deutliche Spuren aus dieser Zeit, z.B. der Schwedenspeicher, sind unübersehbar.


Zu unserer Radtour gehört auch das nördlich von Stade gelegene Kehdinger Land. Die Moore dieses Landstriches sind sehenswert und interessant - besonders auch deswegen, weil es die Möglichkeit gibt, richtig in eines von ihnen hineinzukommen. Aus all diesen Gegebenheiten, den Radler wird‘s nicht wundern, lässt sich eine abwechslungsreiche Tour formen, die für Langeweile keinen Platz hat.

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