7. Tag: Von Giethoorn nach Beilen
Wir durchradeln an diesem Morgen zunächst die alte Festungsstadt Steenwijk und gelangen dann in ein wunderschönes Waldgebiet mit dem Namen: „Het Steenwijkerwold“. Dieser Wald ist fest in Radlerhand und die tollsten Wege bereiten die reinste Freude. Trotzdem, der letzte Radlertag ist schon wieder gekommen. Bis zum Endpunkt der Tour in Beilen warten aber mindestens noch drei Höhepunkte auf uns. Da wäre die Mittagspause zu nennen, denn wir kehren in ein Pannekoeken-Restaurant ein, und probieren – bestimmt nicht zum ersten Mal in dieser Woche – den leckeren und variantenreichen Pannekoeken. Des weiteren setzt der waldreiche Dwingeloo-Nationalpark, den wir ein ordentliches Stück weit durchradeln, ebenso einen Glanzpunkt wie die Heidelandschaft vor den Toren von Beilen. Sofort sind die Gedanken wieder im Gelderland, da gab es doch auch diese Heideflächen mit den Wachholderbüschen, den kleinen Seen und Wäldchen darin. Ist doch passend und schön und ein bisschen tröstend, die letzten Radelkilometer in so einer Zauberlandschaft fahren zu dürfen.
Wieder ist eine Entdeckungsreise zu Ende, wieder viel zu schnell. Viele Eindrücke unseres freundlichen Nachbarlandes - so habe ich die Niederländer auf meinen Touren erlebt - konnten wir einsammeln. Wir Radler wissen längst, dass sie einprägsam sind , noch lange im Gedächtnis bleiben und bei mancher Gelegenheit unsere Seele beglücken werden.
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