1. Tag: Arnhem – Zutphen
Wir beginnen unsere Radeltour am Bahnhof von Arnhem. Arnhem ist heute eine pulsierende, lebendige Stadt mit vielen Geschäften, Restaurands und Cafés. Es gibt enge Gassen mit bunten Häuschen, die von schönen Giebeln geschmückt sind. Vor 60 Jahren hatten die Stadt und ihre Bewohner unsagbares Leid zu ertragen. Im Herbst 1944 tobte hier der 2. Weltkrieg in seiner schlimmsten Form und riss die Menschen in den Tod. Fast alle historischen Gebäude der Stadt wurden zerstört. Eine schwere Hypothek für die nachfolgenden Menschen, noch in gegenwärtiger Zeit.
Wenn wir heute durch die Provinzstadt des Gelderlandes radeln, sehen wir sie auferstanden und strahlend. Die historischen Gebäude wurden nach alten Plänen wieder aufgebaut. Schon dieser erste Radeltag, wir haben gerade die Stadtgrenze verlassen, gibt einen Vorgeschmack auf die kommenden Radelkilometer und lässt uns staunen über die vor uns liegende Naturpracht. Eine Heidelandschaft mit ausgedehnten Heideflächen auf leicht hügeligem Grund erfreut des Radlers Auge. So weite Heidelandschaften, so viele ausgewachsene Wälder - sind wir wirklich in den Niederlanden? Ein Blick auf die Radelwege lässt alle Zweifel schwinden. Feste Wege, mittendrin in der schönsten Natur, von den üblichen Auto- bzw. Zivilisationsgeräuschen keine Spur; Radler, was willst Du mehr!
Mit dem Überqueren des Apeldoorns Kanaal lassen wir die Heidelandschaft des “Nationaal Parks Veluwezoom” hinter uns und radeln in der Ijsselniederung auf unser schönes Hotel in dem noch schöneren Städchen Zutphen zu.
| Zurück: Windmühlen, Tulpen, Grachten und noch viel mehr! | Weiter: 2. Tag: Die Achterhoeker Runde |
Home