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Windmühlen, Tulpen, Grachten und noch viel mehr!

Durch drei der schönsten niederländischen Provinzen führt diese Radeltour. Sie bietet Erwartetes und viel Neues. Eine Tour voller Vielfalt und Einblicke in das Leben unserer Nachbarn. In Giethoorn, dem Venedig der Niederländer, wohnen sie direkt an den Grachten. Zu ihren Wassergrundstücken, auf denen die kleinen schnuckeligen Klinkerhäuschen stehen, führen Brücklein über die Gracht. Der Besuch kann aber auch mit dem Boot kommen, hauseigene Häfen sind vorhanden. Zum Radeln sind die Wege entlang der Grachten ideal. Es gibt keinen Straßenverkehr, und der Fietspad windet sich um Häuserecken, führt über die Gracht, läuft um einen schilfbestandenen Teich herum, verführt zur Einkehr in einem Gartenlokal und entführt in eine Grachtenwelt, in der alles eine Nummer kleiner ist.

Naturidylle finden wir im Nationalpark „De Hoge Veluwe“. Er ist das größte Naturschutzgebiet der Niederlande und war einst das Jagdrevier von Schloss Het Loo. Das aus Sandwehen, Wald, Heide und Grassteppe bestehende Gebiet ist ein Relikt der letzten Eiszeit. Wieder mal – die Erwähnung ist fast überflüssig – radeln wir auf wunderbaren Wegen, ohne Sandberührung. Dabei stört kein Straßenlärm die Stille. Die Stimmen des Windes und der Waldbewohner sind zu hören, und sie sind höchst willkommen. Mitten im Park befindet sich das Kröller-Müller-Museum, das wohl über die größte Bildersammlung des Naturmalers Vincent van Gogh verfügt.

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