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7. Tag: von Feldberg durch den Nationalpark nach Neustrelitz

Seit Jahrzehnten sterben hier die Buchen an Altersschwäche. Wir sind im Urwald "Heilige Hallen". Riesige tote Stämme, teils liegen sie Jahre und Jahrzehnte, teils erst seit dem letzten großen Sturm, bedecken den Waldboden. Sie sind Nahrung für Insekten und Pilze. Auch der Specht fühlt sich hier wohl, erleichtert das tote Holz doch seine Arbeit. Er hat dabei seine Nahrung direkt vor der Haustür. Geht der Blick in die Kronen der bis zu 50 Meter hohen Buchen, dann erahnt man den Hallencharakter und erkennt woher die Bezeichnung "Heilige Hallen" kommt. Durch weitere Waldgebiete und immer wieder vorbei an den herrlichen Seen radeln wir unserem letzten Tagesziel entgegen. Mittagsversorgt und natürlich auch wieder zwischendurch werden wir von unserem Begleitbus. Gegen 14.00 Uhr werden wir am Bahnhof in Neustrelitz ankommen.

Wie jede Radtour einen Anfang hat, so hat sie leider auch ein Ende. Es heißt Abschied nehmen von den Mitstreitern und vom Müritz-Nationalpark. Wir können sicher sein, dass die im doppelten Sinn "erfahrenen" Kilometer noch lange im Gedächtnis bleiben werden. Denn auch hier liegt ein besonderer Reiz der Radtouren: das eigene "Erarbeiten", die direkte Berührung mit der Natur und das Ausgeliefertsein gegenüber den Naturgewalten sind starke, haftenbleibende Eindrücke.

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