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2. Tag: In und um Lüneburg

Im Mittelpunkt dieses zweiten Radeltages steht die Hansestadt Lüneburg. Einen wunderbaren, urwüchsigen Weg, der zeitweise entlang des Hasenburger Mühlengrabens und der Ilmenau verläuft, befahren wir dabei. Danach folgt dann der geführte Stadtrundgang, der angesichts der reichen Historie von Lüneburg sehr interessant zu werden verspricht.

Entlang der alten Wirtschaftsschlagader von Lüneburg, gemeint ist das Flüsschen Ilmenau, gibt es einen Treidelweg. Da ist es doch keine Frage, dass wir ihn nehmen, um das Gemüsedorf Bardowick zu erreichen. Wir treffen auf alte Spuren dieses Ortes und werden gewahr, das Bardowick einst bedeutender war als Lüneburg. Das ist eine Überraschung, die mit der Ilmenau und anderem zu tun hat.

Nicht weit ist es nach Scharnebeck, gelegen an einer Geländekante zum Geestrücken. Der Elbeseitenkanal muss diese Kante überspringen. Dafür hat man in den 70er Jahren, zu dieser Zeit entstand der Kanal, ein mächtiges Hebewerk gebaut. Die zu hebenden Schiffe haben dabei die Wahl zwischen zwei Trögen. Weitaus mächtiger ist damit das Hebewerk im Vergleich zu dem Werk, das wir kennen; dem in Niederfinow. Direkt entlang des Elbeseitenkanals radeln wir nach der Besichtigung des Hebewerks und passieren im Anschluss einige kleine Ortschaften, bevor wir in unsere Hotel zurückkehren.

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