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6. Tag: Vom Riegsee zum Tegernsee

Es ist nicht leicht, den Riegsee und die geschwungenen Almwiesen zu verlassen. Doch es muss sein, denn es soll zum Tegernsee gehen. Die herrlichen Wege, mit immer neuen Blickwinkeln in vertraute Landschaften, führen unsere Gedanken aber schnell weg vom Riegsee und wir nehmen das Gesehene auf. Bald im ebenen Gelände erreichen wir Benediktbeuren, gelegen am Rande des riesigen Moorgebietes, das Murnau weitläufig umgibt.  Wir finden hier eine imposante Klosteranlage. Beeindruckend ist vor allem die zum Kloster gehörende Basilika „St. Benedikt“ mit ihrer italienischen Barockausstattung. Auch die Tatsache, dass der Optiker und Physiker Fraunhofer hier in der Klosteranlage seine Forschungen betrieb, dürfte interessant sein. Wir legen eine Radelpause ein und jeder kann sich ein eigenes Bild des Klosters machen.

Unterhalb von Bad Heilbrunn, in den Blumenwiesen eines kleinen Sees, wo es unglaublich still ist, habe ich eine alte und einfache Gaststätte entdeckt. Die Vorstellung, hier draußen zwischen gelben Blumen zu sitzen und sich dabei ein wenig zu stärken, hat mich bewogen, hier für unsere Gruppe zu reservieren. Ab dem Kloster sind wir in einer knappen Stunde dort. Jetzt aber nicht mit doppelter Kraft treten; immer schön sachte dahin.

Wir radeln anschließend weiter nach Bad Tölz, haben dort einen Stadtaufenthalt und fahren dann per Linienbus, wir wollen es doch nicht übertreiben mit dem Radeln, nach Bad Wiessee.

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